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Im Novembver 2001 erschien Joschi Schumanns Opus Nummer 37, die „Cello-Solo-Messe“ auf CD. Geschrieben 1999/2000 wurde sie am Palmsonntag 2000 in München vor ausverkauftem Saal in der Originalbesetzung (SängerInn-Quartett und Violoncello-Quartett) uraufgeführt.

Für die Aufnahme spielte Anita Schmid-Egger sämtliche Violoncelli ein, die mitwirkenden SängerInnen waren Eva Maria Betz (Sopran), Kathrin Feldmann (Alt), Michael Kilian (Tenor) und Sebstian Myrus (Bass). Die musikalische Leitung hatte Markus Höring inne.

Wie ein Alchemist bin ich beständig auf der Suche nach dem Rezept, Gold zu machen, nicht das Gold goldener Schallplatten oder goldener Orden als großartiger Erneuerer, sondern auf der Suche nach einer für mich subjektiv als gelungen empfundenen Mischung, für die ich im Laufe der Jahre ein wachsendes Publikum gewinnen konnte.

Als regelmäßige Zutaten verwende ich die klassische Musik und die Rockmusik. Klassische Musik und Kirchenmusik begleiteten mich von Kindheit an. Im Bayerniederhofener Kirchenchor war meine ganze Familie beschäftigt und ich als Cellist eine der drei tragenden Säulen des Kirchenorchesters.
Die barocke Dorfkirche `Sankt Michael` verlieh unserer Musik einen akustisch und optisch eindrucksvollen Rahmen und andächtig-würdigende Zuhörer.

In Erinnerung an diese Stimmung schrieb ich mein Erstlingswerk für gemischten Chor und Violoncello-Quartett, die `Cello-Solo-Messe`.
Die lateinischen Worte waren mir sofort wieder vertraut, als mir ein Kollege letzten Sommer den Text zusandte, den ich so nebenbei erwähnt hatte.

Es war spannend, zu sehen, wie diese Worte zusammen mit bestehendem eigenen musikalischen Material und der `Zucker`-Stelle aus Robert Schumanns Klavierquartett zu etwas Neuem wurden. ...


Die Rockmusikprise, ich war ja während meiner Kirchenorchesterzeit auch Gitarrist und Sänger, also Frontman der ersten, einzigen, lautesten und zugleich auch noch schlechtesten Punkband von ganz Pfefferbichl, noch bevor es den Punk offiziell gab, fiel diesmal sehr knapp aus, aber zuhause läuft schon wieder `Metallica`, `Richie Blackmore`s Rainbow`und `H-Blockx, um die Stimmung für neue CelloRock-Stücke vorzubereiten und mein musikalisches Gleichgewicht zu erhalten.“ (Joschi Schumann im UA-Begleitprogramm).