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Mit der CD „CelloPathie“ stellte das Münchner Violoncello-Ensemble SCHEFCZYK im Mai 2003 seinen 11.Tonträger vor. Den ersten Teil bildet das viersätzige Violoncello-Quartett „L`Appartement du Soleil“, welches Joschi Schumann im Sommer 2000 schrieb. Die Sätze sind überschrieben mit „L´Entrée“, „Ich-Cannes-Techno“, „Infiniment“ und „Finale funky“.

Im zweiten Teil drei Werke, die auf Themen klassischer Komponisten beruhen und die Joschi Schumann in seiner Manier verarbeitet hat: „Play Antonin“ nach einem Thema aus A.Dvoraks Symphonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“, „Play Bach funky“ nach einem Thema aus dem 3.Brandenburgischen Konzert von Johann Sebastian Bach und „Play Brahms“ unter Verwendung von Themen aus Brahms Doppelkonzert für Violine und Violoncello.

Während „Play Antonin“ ein reines Violoncello-Quartett-Stück ist, gesellen sich bei „Play Brahms“ drei Kesselpauken dazu und bei „Play Bach funky“ kommt neben vielen weiteren Celli auch noch ein Gong ins Spiel. „Look back in music“ basiert auf einem Thema Joschi Schumanns, welches er einst für seine erste Rockband schrieb.

Von einem melancholischen Vor- und Nachspiel eingerahmt, angereichert durch vielfältige Persussions und ein ruhiges Cello-Solo, erklingt das „alte“ Thema und wird durch seine rhythmische Struktur zum treibenden Motor des Stücks. Wie auch bei „Play Bach funky“ wird die Dynamik durch teilweise Mehrfach-Besetzung der Violoncello-Stimmen noch gesteigert.

Eingespielt haben die CellistInnen Aniko Zeke, Felix Stross, Emil Bekir, Philip Braunschweig, sowie der Schlagwerker Thomas Gundermann. Die Titelfotographie stammt von Peter Vervier.

Michael Thumser schrieb am 26.Juli 2003 unter dem Titel „Ich Cannes“ in der „Frankenpost“: „Durch alles dringt, vor Beliebigkeit bewahrend sogar insgeheim seriös, der Gestus des `klassischen` Musikers; auch wenn`s Schumann rocken lässt wie im viersätzigen `L`Appartement du Soleil`. Kräftig, satt vibrierend, voll von schmackhafter Substanz klingt der Ensembleton - … `Ich Cannes` heißt ein `Techno`, der zum Quartett gehört, und klingt schon mit dieser Überschrift wie ein unverdrossenes Lebensmotto des Komponisten. Zugleich bekräftigt der Kalauer die ironische Note, die in Schumanns Musik, bei aller Solidität, stets mitschwingt.“